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Honorare

Das hängt davon ab, wie viele Kalender und wie viele Posterbücher (Flipart) bzw. Single Page Products (Leinwände, Puzzle) Sie veröffentlichen, ob Sie dazu eigene Bilder und/oder Texte verwenden und vor allem, wie oft sich Ihre Produkte zu welchem Preis verkaufen. Unsere erfolgreichsten Autoren kommen inzwischen auf über 10.000 Euro im Jahr!

Als Urheber erhalten Sie von jedem Ihrer verkauften Exemplare bis zu 30 % der Einnahmen. Die berechnen sich so:

Verkaufspreis
  • minus Mehrwertsteuer (geht direkt ans Finanzamt),
  • minus Handelsmarge (geht direkt an die [Buch-]Händler),
  • minus Bestell- und Versandkosten (entstehen uns)

= Einnahmen (die Summe, an der Sie prozentual beteiligt sind).

Das Honorar steigt prozentual mit den Einnahmen: Ein höherer Verkaufspreis ergibt nicht einfach nur ein linear gestiegenes Honorar, sondern einen wachsenden Prozentanteil, also zum Beispiel 25 % statt 15 %. Dieser Prozentanteil, der Honorarsatz, kann bis auf 30 % (der Einnahmen) wachsen. Mit anderen Worten: Attraktiv wird das CALVENDO-Honorar vor allem dann, wenn ein Produkt mit hohem Verkaufspreis (häufig) verkauft wird.

Mit unserem Honorarrechner für Kalender und Posterbücher unter der Registerkarte „Preise“ im Publisher können Sie durchspielen, wie viel Honorar Sie bei wie viel verkauften Exemplaren welchen Produkttyps erhalten. Die zugrunde liegenden Zahlen finden Sie auch in unseren Honorartabellen.

Wir müssen zwischen der Honorarprognose auf Basis der Bestelleingänge des Vormonates und der tatsächlichen Honorarabrechnung einen Unterschied machen.

Ihr tatsächlich erzieltes Honorar wird erst mit der Abrechnung ermittelt. Bis wir allerdings alle für die Abrechnung nötigen Daten aus dem Handel (Buchhandel, Warenhäuser, mehrere Tausend Shops, Barsortimente etc.) erhalten haben, vergehen nach Quartalsende erfahrungsgemäß noch mindestens acht Wochen.

Damit Sie sich vorher schon ein Bild machen können, erstellen wir eine Honorarprognose für Sie, die auf den eingegangenen Bestellungen des Vormonats basiert und einmal pro Monat aktualisiert wird. Sie ist weder tagesaktuell noch endgültig.
Die spätere Honorarabrechnung kann sich davon unterscheiden, weil zum Beispiel Produkte mit Versandschäden zurückgeschickt oder Bestellungen storniert wurden, aber auch weil Händler noch nicht bezahlt haben.

Ihr Honorar erhalten Sie nur für tatsächlich bezahlte Ware!

Auf Exemplare, die vom Handel nach der üblichen Verkaufsaison (z.B. ab März des Folgejahrs bei Kalendern) wegen Unverkäuflichkeit unbezahlt zurück gesendet werden (Stichwort „Remission“) und für die der Verlag bei erneuter Auslieferung von anderen Händlern nicht mehr als die Produktionskosten bezahlt bekommt, besteht kein Honoraranspruch.

Das Honorar wird abhängig vom Verkaufspreis berechnet und steigt prozentual mit den Einnahmen: Ein höherer Verkaufspreis ergibt nicht einfach nur ein linear höheres Honorar, sondern einen wachsenden Prozentanteil, also zum Beispiel 25 % statt 15 %.
Dieser Prozentanteil, der Honorarsatz, kann bis auf 30 % (der Einnahmen) wachsen. Mit anderen Worten: Attraktiv wird das CALVENDO-Honorar vor allem dann, wenn ein Produkt mit hohem Verkaufspreis (häufig) verkauft wird.

Bei Ihrer Honorarabrechnung rechnen wir – anders als in den Honorartabellen und in den Honorarprognosen – auf die dritte Stelle hinterm Komma exakt. Daraus können sich geringfügige Rundungsdifferenzen ergeben. Bei Kalendern und Posterbüchern spielt es eine (kleine) Rolle, ob Ihr Werk zwölf oder 13 Bilder enthält. Ihre Honorarabrechnung kann deshalb wenige Cent von den Angaben in den Honorartabellen und Ihrer Honorarvorschau abweichen.

Mit unserem Honorarrechner für Kalender und Posterbücher unter der Registerkarte „Preise“ im Publisher können Sie durchspielen, wie viel Honorar Sie bei wie viel verkauften Exemplaren erhalten. Die zugrunde liegenden Zahlen finden Sie in unseren Honorartabellen.

Für kleinauflagige Sonderproduktionen (max. 100 Exemplare), die nicht in die üblichen Handelskanäle gehen, kommen 15% der Einnahmen als Honorar zum Ansatz. Sonderproduktionen (z.B. individualisierte Mengenabnahmen durch Industriekunden) und Lizenzprodukte werden mit 5 % vom Nettoauftragswert (Rechnungswert) honoriert.

Auf Exemplare, die vom Handel nach der üblichen Verkaufssaison (z.B. ab März des Folgejahrs bei Kalendern) wegen Unverkäuflichkeit unbezahlt zurück gesendet werden (Stichwort „Remission“) und für die der Verlag bei erneuter Auslieferung von anderen Händlern nicht mehr als die Produktionskosten bezahlt bekommt, besteht kein Honoraranspruch.

Die CALVENDO-Honorare werden grundsätzlich in Euro abgerechnet.

Abweichungen beim Auszahlungsbetrag können sich durch Wechselkursschwankungen und Rundungen ergeben.


CALVENDO Deutschland kümmert sich um die Honorarabrechnung in allen Ländern. Die Honorare werden grundsätzlich in Euro abgerechnet.

Während eines Quartals können Sie in Ihrem Profil unter „Meine Honorare“ eine Honorarprognose einsehen. Dies ist eine Momentaufnahme auf Basis der Bestelleingänge des Vormonats. Sie sind weder tagesaktuell noch verbindlich (Stichwort Prognose) und werden nur einmal pro Monat aktualisiert.
Grund dafür ist, dass Händlerdaten - gerade für SPP-Produkte - stark zeitverzögert bei uns eintreffen, sodass nur eine monatliche Aktualisierung der Honorarprognose möglich ist.

Nach Ablauf eines Quartals dauert es noch bis wir Ihnen Ihre Honorarabrechnung zum Herunterladen hinterlegen können. Grund dafür ist, dass der Handel (Buchhandel, Warenhäuser, Shops, etc.) uns alle benötigten Daten erst acht Wochen nach Quartalsende, oder sogar noch später, meldet. Einzelne Honoraransprüche können daher auch erst im nächsten Quartal auftauchen. Sie gehen aber nicht verloren!

Das erste Quartal rechnen wir im Normalfall Ende Juni ab, das zweite Quartal Ende September, das dritte Quartal Ende Dezember und das vierte Quartal Ende März.

Das Honorar transferieren wir per Banküberweisung (Euro-Raum, Schweiz und Großbritannien) oder PayPal (ausschließlich außerhalb Europas).

Die Auszahlung wird jeweils in das Folgequartal verschoben, wenn das Mindesthonorar von 30,00 Euro (netto) nicht erreicht ist. (vgl. Verlagsvertrag § 6.7)

Es gilt der der gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuersatz.

Das klingt allerdings einfacher als es ist: die Mehrwertsteuersätze unterscheiden sich von Land zu Land. Jedes Land hat zum Beispiel für Konsumartikel unterschiedliche bzw. andere Mehrwertsteuersätze als zum Beispiel für Lebensmittel oder für Medien. Grundsätzlich wird die Mehrwertsteuer nach den Gesetzen des Landes berechnet, in denen der Kunde kauft.

In Deutschland ist der Mehrwertsteuersatz für Kalender, Puzzle und Fotoleinwände 19 % und für Bücher, also auch CALVENDO-Posterbücher, sind es 7 %.

Wenn Sie als Urheber steuerpflichtige Einnahmen erzielen, können Sie auch die Ausgaben für Ihre CALVENDO-Tätigkeit steuerlich absetzen.

Ein paar Informationen zur Orientierung für unsere deutschen User haben wir in unseren Hinweisen zum Thema Steuern zusammengestellt. Klären Sie Ihre persönliche Situation aber bitte mit Ihrem Steuerberater und informieren Sie sich über die Situation in Ihrem Land!

Eine Besonderheit gilt bei Urhebern, die ihren Wohnsitz außerhalb von Deutschland haben. Aus deren Honorar muss CALVENDO als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland nach aktueller Steuergesetzgebung die Quellensteuer nach § 50a Abs. 2 Satz 1 Alt. 1 EStG einbehalten und direkt ans deutsche Finanzamt abführen.

Das Autorenhonorar wird zentral in Deutschland und deshalb in Euro berechnet, ausgezahlt wird es in Ihrer Währung. Überweisungen in Euro-Länder kommen in Euro an. Überweisungen in Nicht-Euro-Länder werden von Ihrer Bank am Tag der Auszahlung zum aktuellen Wechselkurs in die Währung des Empfängerkontos umgerechnet.
Abweichungen beim Auszahlungsbetrag können sich durch Wechselkursschwankungen und Rundungen ergeben.

Das übernehmen Sie. Am besten klären Sie die Details mit Ihrem Steuerberater. Ein paar Hinweise zum Thema Steuern haben wir für unseren deutschen User zur Orientierung zusammengestellt.

Eine Besonderheit gilt bei Urhebern, die ihren Wohnsitz außerhalb von Deutschland haben. Aus deren Honorar muss CALVENDO als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland nach aktueller Steuergesetzgebung die Quellensteuer nach § 50a Abs. 2 Satz 1 Alt. 1 EStG einbehalten und direkt ans deutsche Finanzamt abführen.

Ja. Dazu sind wir als Unternehmen, das im Euro-Raum grenzüberschreitend agiert und seinen Hauptsitz in Deutschland hat, gesetzlich verpflichtet, wenn wir Honorare an Urheber zahlen, die ihren Wohnsitz außerhalb von Deutschland haben.

Bei beschränkt einkommensteuerpflichtigen Urhebern (dies ist regelmäßig bei natürlichen Personen, die Ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben, der Fall) muss CALVENDO vom Honorar eine Quellensteuer in Höhe von 15 % (§ 50a Abs. 2 Satz 1 Alt. 1 EStG) zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag einbehalten und an das deutsche Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) abführen. Hierfür ist quartalsweise eine Anmeldung an das BZSt abzugeben.

Sofern nach einem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und dem Wohnsitzland des Urhebers die Quellensteuer auf einen niedrigeren Satz oder gar auf null Prozent beschränkt ist, kann der Urheber die zu viel einbehaltene Quellensteuer nach § 50d Abs. 1 EStG auf Antrag vom Bundeszentralamt für Steuern erstattet bekommen.

Hierfür ist eine Bescheinigung von CALVENDO über die einbehaltene und abgeführte Quellensteuer erforderlich.

Von der Verpflichtung zum Einbehalt der Quellensteuer gibt es zwei Ausnahmen, sofern ein DBA den Quellensteuereinbehalt beschränkt oder auf null reduziert.

aa) Freistellungsverfahren

Der Urheber kann beim deutschen Bundeszentralamt für Steuern eine Freistellungsbescheinigung beantragen. Liegt CALVENDO eine solche Freistellungsbescheinigung vor, kann für die Dauer der Gültigkeit der Bescheinigung der Quellensteuereinbehalt eingeschränkt werden oder vollständig unterbleiben. Eine Freistellungsbescheinigung ist nur notwendig, wenn das ausbezahlte Honorar bestimmte Freigrenzen übersteigt (siehe Pkt. bb) Kontrollmeldeverfahren).

bb) Kontrollmeldeverfahren

CALVENDO nimmt am Kontrollmeldeverfahren teil. CALVENDO beschränkt somit den Steuerabzug auf die Höhe, die das entsprechende DBA vorsieht. Sofern das DBA eine Beschränkung auf null vorsieht, unterlässt CALVENDO den Quellensteuereinbehalt. Für die Anwendung des Kontrollmeldeverfahrens müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Einzelzahlung an jeweiligen Urheber beträgt nicht mehr als 5500 €,
  • Gesamthonorar an jeweiligen Urheber beträgt im Jahr nicht mehr als 40.000 €,
  • CALVENDO gibt jeweils bis zum 30. April des Folgejahres eine Kontrollmeldung an das BZSt und an das zuständige Finanzamt der CALVENDO mit folgenden Angaben:
    • Name, Vorname und Wohnort jedes Urhebers,
    • bei Zahlungen an US-Urheber deren „Social Security Number“, „Employer’s Identification Number“ oder „Taxpayer Identification Number“,
    • Bruttobetrag und Art der Vergütung je Urheber,
    • ggf. einbehaltener Quellensteuerbetrag.

IBAN ist die Abkürzung für International Bank Account Number („Internationale Kontonummer“), die ab 2014 für den internationalen Zahlungsverkehr im (erweiterten) Euroraum gebraucht wird. Sie kann bis zu 34 Stellen umfassen und setzt sich zusammen aus einem zweistelligen Ländercode (Deutschland: DE, Großbritannien: GR, Frankreich: FR), einer zweistelligen Prüfziffer, der achtstelligen Bankleitzahl sowie der individuellen Kontonummer.

BIC ist die Abkürzung für Bank Identifier Code. Die BIC, auch SWIFT-Code (SWIFT = Abkürzung für Society für Worldwide Interbank Financial Telecommunications) genannt, hat die Funktion einer internationalen Bankleitzahl. Sie kann aus acht oder elf Zeichen bestehen: dem vierstelligen Bankcode, dem zweistelligen Ländercode und dem ebenfalls zweistelligen Ortscode sowie, optional, einer dreistelligen Filialkennung.

Ihre persönliche IBAN und Ihre BIC (SWIFT-Code) erhalten Sie von Ihrer Bank.